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Neueste Technologie im Dienst der Kommunen

In Zusammenarbeit mit POST stellt das interkommunale Syndikat für Informatik (SIGI) jetzt über eine zentralisierte Infrastruktur auf OpenStack-Technologien basierende Lösungen und Tools für die Kommunen bereit. Mit dieser Umgebung, die sich im IT-Bereich zunehmend als Standard durchsetzt, können Anpassungen leichter vorgenommen und die Verwaltungen damit effizienter unterstützt werden im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft.

Die luxemburgischen Kommunen bieten den Bürgern zahlreiche Dienstleistungen an. Tagtäglich erfüllen sie Aufgaben in ganz unterschiedlichen Bereichen, sei es die Entwicklung der Infrastruktur, die Raumplanung, Dienstleistungen für Bürger, Tourismus oder nachhaltige Entwicklung. All diese Initiativen erfordern eine solide Organisation und Verwaltung, die durch eine geeignete IT unterstützt werden muss.

Informatik für die unterstützung der kommunen

Durch die Bereitstellung einer geeigneten IT-Infrastruktur unterstützt das interkommunale Syndikat für Informatik die Kommunalvertreter und -beamten bei ihren Aufgaben.

„Unser Syndikat begleitet 101 der 102 Kommunen des Landes“, erklärt Carlo Gambucci, Leiter des SIGI. „Unsere 140 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die kommunalen Dienstleistungen und die damit verbundenen Tätigkeiten immer effizienter werden. Die Informatik ist ein wichtiges Instrument, um den Dienst am Bürger und die kommunale Verwaltung zu verbessern. Sie erleichtert beispielsweise die Bearbeitung von Bürgeranliegen, die Buchhaltung oder auch das Wassermanagement. Zudem führen wir Projekte durch mit dem Ziel, die Kommunen in Richtung „Smart City“ zu entwickeln. Mit unseren Lösungen wollen wir Antworten auf die Herausforderungen der kommunalen Verwaltung bereitstellen.“

Umstellung der infrastruktur mit POST

Neben den 101 kommunalen Verwaltungen kommen die Lösungen des SIGI in kommunalen Kindertagestätten und Kindergärten, Sozialämtern und vielen anderen kommunalen Einrichtungen zum Einsatz. Rund 800 Organismen mit über 3.000 Mitarbeitern nutzen die vom Syndikat bereitgestellten Tools. Im Tagesbetrieb bedeutet das mehr als 30.000 Verbindungen, verteilt über die verschiedenen Dienstleistungen, und ungefähr 125.000 Datentransaktionen. Das SIGI übernimmt zudem die Nachverfolgung von zwei Millionen Rechnungen pro Jahr.

„Um das Volumen zu bewältigen, alle Einrichtungen zu unterstützen und die Arbeit der Mitarbeiter effizienter zu gestalten brauchen wir einen starken Partner, der uns hilft, eine solide Infrastruktur aufzubauen und zu verwalten“, führt Carlo Gambucci weiter aus. „Bei der Suche nach einer zukunftsfähigen Lösung für die Erneuerung unserer Umgebung haben wir in POST einen Partner gefunden, der im Einklang mit unseren Ambitionen und Zielen operiert, und uns bei der Umsetzung einer Cloud-basierten Infrastruktur mit Open Source-Produkten wie Kubernetes begleiten kann.“

Spitzentechnologie und technisches know-how

Das SIGI möchte sein zukünftiges Serviceangebot an den neuesten Technologien ausrichten, damit die prozessspezifischen Lösungen im Software as a Service (SaaS)-Modus vertrieben und dynamisch aufgerüstet werden können.

„Die Openstack-Technologie wird heute von den führenden IT- und Software-Anbietern eingesetzt, die sie über globale Plattformen anbieten. Für uns, die wir nicht über die gleichen Mittel verfügen, besteht die Herausforderung darin, die Technologie zu beherrschen, um die Module unserer Software im Rahmen einer solchen Infrastruktur einsetzen zu können“, erklärt Carlo Gambucci. 

Im Hinblick auf dieses Ziel wurden bereits Vorarbeiten durchgeführt, die eine Weiterentwicklung der Lösungen und eine optimale Ausnutzung der neuen Technologien sicherstellen sollen. Zunächst musste die Kommunikation auf Software-Ebene und die Abhängigkeiten zwischen den Modulen analysiert werden, um ihren Einsatz bestmöglich vorzubereiten. Die zweite Herausforderung bestand darin, sich das technische Know-how für die Nutzung der neuen Umgebung anzueignen, um den zuverlässigen Betrieb der Gesamtlösung garantieren zu können.

„Wir bedienen Tausende von Kunden gleichzeitig. Eine Panne könnte das ganze Land lahmlegen. Wir müssen alle erforderlichen Anstrengungen unternehmen, um die Kontinuität unserer Dienstleistungen zu garantieren“, führt der Leiter des SIGI weiter aus. „Angesichts der mit der Umstellung verbundenen Herausforderung sind wir zu dem Schluss gelangt, dass wir nur gemeinsam mit POST über ausreichende Ressourcen verfügen, um die Umgebung zu beherrschen, einzusetzen und dauerhaft zu betreiben.“

44 module im einsatz

Im Rahmen des Projekts zur Umstellung der Infrastruktur haben POST und SIGI Hand in Hand gearbeitet und sich gemeinsam das mit der neuen Technologie verbundene Know-how angeeignet. Die Teams haben zunächst mit Pilotmodulen begonnen und diese zum Einsatz gebracht.

„Parallel zur Einführung der neuen Infrastruktur hat das SIGI eine großangelegte Umstellung seines von den Kommunen eingesetzten Softwarepakets eingeleitet, das 44 Module umfasst, die von den verschiedenen Dienststellen genutzt werden“, erklärt Carlo Gambucci. „Die aktuelle Version der Software wurde 2006 in Betrieb genommen. Seitdem wurde sie zwar weiterentwickelt, aber es wurden keine grundlegenden Änderungen vorgenommen. Nun möchten wir die Entwicklung vorantreiben, um die Dienststellen besser bedienen zu können und unser Angebot auf den neuesten technologischen Standard zu bringen.“

Das Projekt wurde vor 18 Monaten auf den Weg gebracht und wird sich über mehrere Jahre hinziehen. Das SIGI hat diese Neugestaltung genutzt, um mit der Einführung von Open Source-Produkten einen Paradigmenwechsel einzuleiten.

„Unser Bestreben ist es, so nah wie möglich am Kunden und dessen Bedürfnissen zu sein und die Benutzererfahrung insgesamt zu verbessern“, so der Leiter des SIGI. „Eine der Herausforderungen besteht darin, sich flexibler an neue Gegebenheiten anpassen zu können, unter Berücksichtigung gesetzlicher Änderungen, vorgebrachter Wünsche, politischer Zielsetzungen der Abgeordneten oder auch eingetretener Risiken. Aus diesen Gründen haben wir uns für einen ganz neuen Ansatz in Bezug auf die Entwicklung und Umsetzung entschieden, der in der Vergangenheit nicht möglich war.“

Fokus auf das kerngeschäft

Im Rahmen der eingegangenen Partnerschaft ist POST für die Verwaltung der Infrastruktur und der Netzwerke zuständig und kümmert sich um die bedarfsgerechte Bereitstellung von IT-Ressourcen. Damit kann sich das SIGI auf die Konfiguration der Module und die Serviceoptimierung für die Kommunen konzentrieren.

„Um einen optimalen Service garantieren zu können, den Einsatz und den Vertrieb der verschiedenen Module im SaaS-Service zu ermöglichen und deren Weiterentwicklung bestmöglich zu unterstützen, müssen wir Hand in Hand arbeiten“ , fügt Carlo Gambucci hinzu. „Die Einführung dieses neuen Ansatzes musste schrittweise erfolgen: Aufbau neuer Module, Einsatz in der Produktion, Kontrolle des Betriebs, Anpassung der Module, Beurteilung der Skalierbarkeit… Diese Umstellung erforderte den ganzen Einsatz beider Parteien, bis alle Parameter richtig eingestellt waren.“

Höchster technischer standard in der Verwaltung

Mit der neuen Infrastruktur kann das SIGI flexibler agieren, um den Nutzern einen besseren Service zu bieten, die Kosten unter Kontrolle zu halten und sich als Anbieter von Spitzentechnologie zu positionieren.

In einer schnelllebigen Welt ist es wichtig, den Kommunen wettbewerbsfähige Lösungen anzubieten und ihren Wandel zu unterstützen. Genau wie andere Akteure der Gesellschaft, müssen sie Zugang zu den neuesten Technologien erhalten. Genauso wichtig ist es, neue Technologien schnell einsetzen zu können. Mit dem neuen Ansatz sind wir heute in der Lage, schnell und flexibel zu handeln“, so Carlo Gambucci. „In unseren Teams ist die Umstellung auf ein Kompetenzzentrum sehr gut angekommen. Durch die Arbeit beim SIGI haben unsere Mitarbeiter neben einem stabilen und lokalen Arbeitsumfeld die Möglichkeit, sich einzubringen, sich zu entfalten und mehr Eigenverantwortung mit neuen Technologien im Dienst der Nutzer zu übernehmen“.

Zwei Partner, die am gleichen strang ziehen

Als langjähriger Partner des SIGI unterstützt POST diesen Wandel und übernimmt die Garantie für die Infrastruktur und deren Sicherheit.

„Ich denke POST hat schon vor langer Zeit den innovativen Charakter unseres Unternehmens erkannt und hat stets mit Interesse an unseren Projekten mitgewirkt. Ein Partner, der sich immer die Zeit genommen hat, unsere Ziele zu verstehen, der unsere Vision teilt und der keine Anstrengungen scheut, uns langfristig bei der Durchführung unserer Aufgaben zu unterstützen.“

Das Erfolgsrezept für die Umsetzung derartiger Projekte in Luxemburg besteht in der guten Zusammenarbeit der beiden Akteure und deren Ausrichtung an gemeinsamen Zielen.

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